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Was für Dünger brauchen Cannabispflanzen

  • Writer: Stanislav Mitrokhov
    Stanislav Mitrokhov
  • Nov 19, 2025
  • 3 min read

Updated: Jan 13


Kurzfassung: Der richtige Cannabispflanzen Dünger


Cannabispflanzen benötigen eine gezielte Versorgung mit Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), um kräftig zu wachsen und hochwertige Blüten zu bilden. Während der Wachstumsphase ist Stickstoff entscheidend, in der Blütephase stehen Phosphor und Kalium im Fokus. Ein hochwertiger Cannabispflanzen Dünger, ergänzt durch Mikronährstoffe und Mikroorganismen, verbessert Ertrag, Pflanzenstabilität und Cannabinoidqualität – bei gleichzeitig geringerer Umweltbelastung.


Warum ist der richtige Cannabispflanzen Dünger so wichtig?

Cannabispflanzen gehören zu den nährstoffintensiven Kulturpflanzen und reagieren sensibel auf Unter- oder Überdüngung. Ein passender Cannabispflanzen Dünger stellt sicher, dass die Pflanze in jeder Wachstumsphase genau die Nährstoffe erhält, die sie benötigt.

  • In der vegetativen Phase fördert Stickstoff das Blatt- und Wurzelwachstum

  • In der Blütephase sind Phosphor und Kalium entscheidend für Blütenmasse und Harzbildung

Eine falsche Düngung kann zu gelben Blättern, Wachstumsstörungen, lockeren Blüten oder einem unausgeglichenen Cannabinoidprofil führen.


Welche Nährstoffe brauchen Cannabispflanzen?


Die drei Hauptnährstoffe (NPK) im Cannabispflanzen Dünger

Stickstoff (N) – Wachstum & Photosynthese

Stickstoff ist ein zentraler Baustein für Aminosäuren, Proteine und Chlorophyll. Er bestimmt maßgeblich das vegetative Wachstum.


Richtwert (Hydroponik):160–230 mg N/L

  • Zu wenig Stickstoff → schwaches Wachstum

  • Zu viel Stickstoff → geringere Wirkstoffdichte pro Blüte



Phosphor (P) – Energie & Blütenbildung

Phosphor steuert den Energiestoffwechsel (ATP), die Wurzelentwicklung und die Ausbildung der Blüten.


Empfohlener Bereich:40–80 mg P/L

Moderate Phosphorgaben können die Cannabinoidkonzentration pro Gramm Blüte verbessern, während höhere Mengen die Gesamtblütenmasse erhöhen.



Kalium (K) – Wasserhaushalt & Stabilität

Kalium reguliert den Wassertransport, den osmotischen Druck und enzymatische Prozesse.

Optimal:≈ 60 mg K/L

Sehr hohe Kaliumwerte steigern den Ertrag kaum und können die Nährstoffeffizienz verschlechtern.


Nährstoffbedarf von Cannabispflanzen nach Wachstumsphase

Wachstumsphase

Stickstoff (N)

Phosphor (P)

Kalium (K)

Wachstum

Hoch

Niedrig–Mittel

Mittel

Blüte

Niedrig

Hoch

Hoch


Mikronährstoffe & organische Ergänzungen

Neben NPK benötigen Cannabispflanzen auch Mikronährstoffe wie Eisen, Mangan, Zink, Bor und Molybdän. Diese unterstützen Enzymfunktionen, Hormonregulation und Stressresistenz.


Huminsäuren und Aminosäuren können:

  • die Nährstoffaufnahme verbessern

  • das Wurzelwachstum fördern

  • gleichmäßigere Cannabinoidprofile unterstützen


Eine moderate Dosierung ist entscheidend, da Überdosierungen einzelne Inhaltsstoffe negativ beeinflussen können.



Organischer oder mineralischer Cannabispflanzen Dünger – was ist besser?


Mineralischer Cannabispflanzen Dünger

  • Schnelle Nährstoffverfügbarkeit

  • Präzise Steuerung möglich

  • Ideal für Indoor- & Hydroponik-Systeme


Organischer Cannabispflanzen Dünger

  • Fördert Bodenleben & Nachhaltigkeit

  • Geringeres Überdüngungsrisiko

  • Langsamere, natürliche Nährstofffreisetzung


Praxis-Tipp:Viele Grower kombinieren organische und mineralische Dünger, um Kontrolle und Nachhaltigkeit zu verbinden.


Welcher Cannabispflanzen Dünger passt zu mir?

Die richtige Wahl hängt von Erfahrung und Anbausystem ab:

  • Anfänger:Organischer Cannabispflanzen Dünger (fehlertolerant & bodenschonend)

  • Fortgeschrittene Grower:Mineralischer Dünger mit gezielter NPK-Steuerung

  • Indoor-Anbau:Mineralische Nährlösung mit pH- und EC-Kontrolle

  • Outdoor-Anbau:Organischer Dünger + Mikroorganismen für stabile Böden


Substratwahl & Wurzelgesundheit

Ein gutes Substrat zeichnet sich durch:

  • hohe Porosität

  • gute Drainage

  • ausreichende Wasserspeicherung

Bewährt haben sich Mischungen aus Kokosfaser, Perlite und Torf.Zusätzlich verbessern Mykorrhiza-Inokulanten die Nährstoffaufnahme, stärken das Wurzelsystem und steigern Ertrag sowie Wirkstoffgehalt.


Präzisionsdüngung: Anwendungstipps für beste Ergebnisse

  • Bodentest vor dem Start: pH & Nährstoffstatus prüfen

  • Optimaler pH-Wert:

    • Hydroponik: 5,8–6,3

    • Erde: 6,0–7,0

  • Split-Düngung: 4–6 kleinere Gaben statt einer großen

  • Phasenabhängige Anpassung:

    • Wachstum → mehr Stickstoff

    • Blüte → mehr Phosphor & Kalium


Umweltaspekte & nachhaltiger Cannabis-Anbau

Unsachgemäße Düngung kann zu Nitrat-Auswaschung, Gewässerbelastung und Emissionen führen. Nachhaltige Maßnahmen sind:

  • Präzise, bedarfsorientierte Düngung

  • Wiederverwendung von Drainagewasser

  • Gründüngung & organische Substrate

  • Einsatz mikrobieller Bodenverbesserer


Der richtige Cannabispflanzen Dünger entscheidet über Erfolg

Der Erfolg im Cannabis-Anbau beruht auf präziser N-P-K-Versorgung, passender Substratwahl, ergänzenden Mikronährstoffen und nachhaltiger Düngemanagement. Durch Split-Düngung, pH-Kontrolle, organische Komponenten und mikrobielles Inokulat können Ertrag und Cannabinoidqualität maximiert werden, während Umweltbelastungen minimiert werden. Eine datenbasierte Düngeplanung ist der Schlüssel zu gesunden Pflanzen und erstklassigen Blüten.



Häufige Fragen zum Cannabispflanzen Dünger (FAQ)

Wie oft sollte man Cannabispflanzen düngen?

Je nach System 1–2 Mal pro Woche, angepasst an Wachstumsphase und Substrat.

Kann man Cannabispflanzen überdüngen?

Ja. Überdüngung führt zu Wurzelschäden, Nährstoffblockaden und Ertragsverlusten.

Welcher Cannabispflanzen Dünger ist für die Blütephase ideal?

Ein phosphor- und kaliumbetonter Cannabispflanzen Dünger.

Ist Bio-Dünger für Cannabispflanzen ausreichend?

Ja, besonders im Outdoor- und Bodengrow. Für maximale Kontrolle kann er ergänzt werden.


 
 
 

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